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TINE & BRINE & DELISCHISS MOMENTS IN LIFE
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HISTOIRE NUMERO VINGT-QUATRE

History Partie Numéro vingt-quatre – Eine Großveranstaltung jagt die nächste

Freitag 16.07.2010

Es war ja schon eine heiße Sache – die Wetterverhältnisse machten unserer Deutschen Bahn zu schaffen und erst fielen eine Klimaanlage nach der nächsten, letztendlich ein Zug nach dem nächsten aus. Schon allein mein Weg in den Wald wurde geprägt durch eine Anzeigetafel, über die die weiß unterlegten Verspätungsbotschaften nur so jagten. Aber es muss ja auch mal etwas zu den eigenen Gunsten passieren – und so stand Tine pünktlich um halb acht auf der Letmather Matte.

Wir steuerten zunächst die Tanke an, ich war nach einem schnellen Screening des Ladens davon überzeugt, dass es keine Holzkohle zu kaufen gäbe, und teilte dies (meines Erachtens überflüssigerweise) der Kassiererin mit, die mir mit einem Handzeichen zu verstehen gab, ich hätte wohl die Ware VOR dem Eingang ignoriert. Mit einem Packen Kohlenachschub steuerten wir dann den Wald an, die Idylle untermalt mit der Crème de la Crème des WDR 4.

Im Wald angekommen häuften sich schon die ersten Fleischberge auf dem Tisch, das Olivenbrot und der Olivensalat. Man schaufelte ohne Ende, einzig Mips war es heute ausnahmsweise mal zu viel am Abend, Peter Zwegat jagte zwischen Tisch und Grill in seinem eigenen Schweiße umher und auch wir waren irgendwann so voll, dass der Ramazotti auf Eis herhalten musste.

Danach folgte ein spannender Moment: Ich bekam mein nachträgliches Geburtstagsgeschenk, an dem laut Aussage des Erstellers ein halbes Jahr gewerkelt wurde (was mich total fertig mit den Nerven machte, schlechtes Gewissen und so weiter, wie kann man sich solche Mühe machen und was für eine Idee steckt dahinter und überhaupt, man versteht mich schon, denke ich), und es ist das schönste tollste kreativste und liebevollst zusammengestellteste Geschenk das ich JEMALS bekommen habe.

Als es bereits dunkel war konnte ich selbst kaum begreifen, was uns gerade gelungen war: Die Waldsiedlungsversammlung erklärte sich bereit, an einer Partie Wer bin ich teilzunehmen. „Nur eine Runde“. Erste Schwierigkeiten ergaben sich bereits bei der Zettelvergabe, ich war langsam mit den Nerven am Ende und warf Schnippel noch vor, er hätte das Spiel ja immer noch nicht begriffen, und während ich mich noch erbost mockierte pappte auch ich den Zettel in die falsche Richtung. Tine hatte Gott sei Dank allerdings noch nicht gesehen, dass eigentlich sie für Ayman Abdallah herhalten musste – nochmal Glück gehabt. Es konnte losgehen.

Lucetto war nicht ganz bei der Sache – schon in der 2. Runde war er mit den Nerven am Ende, weil wir bereits (!) seine Teilnahme an jeglichen Comedy-, Sport-, Musik-, Rate- und Kochshows verneint hätten. Dass man nach einem Nein weiterzugeben hat und man in einer Runde auf höchstens eines davon kommt, dauerte eine Weile, bis es sich bei ihm setzte. Dass er ein Moderator einer musikalischen ARD Show sein sollte erschien ihm nahezu abstrus – „Sowas gibt es auf diesem Sender nicht.“

Auch Schnippel hatte Schwierigkeiten. Mittlerweile war er auf der Fährte der königlichen Witwe angekommen, aber jetzt überschlugen sich die Informationen, schließlich war die einzige Person, die in Frage kam, doch überhaupt keine Witwe! Was ihm denn da erzählt würde! „Keine Witwe? Wer glaubst du denn, dass du bist?“ – „Na MARGARETHE“. Ne Schnippel, das war wohl nichts, eine Runde aussetzen.

Ayman Abdallah und auch Guido Cantz hatten Schwierigkeiten mit der Identifikation der eigenen Persönlichkeit. „Ein Moderator um die 30, der eher hässlich ist als schön? Boah da fällt mir keiner ein.“ Auch ich habe geschummelt, bin ich doch mit meiner Erkenntnis, Angi zu sein, der Mehrheit nach durchgekommen, während Lucetto sich noch mockierte, es würden nicht gelten, weil ich nicht eindeutig gesagt hätte ich sei „Hundegesicht Merkel“.

Nach diesem aufregenden Spiel konnte der Adrenalinspiegel ja nicht so schnell gesenkt werden, Tine und ich kauerten uns also unter die Decken um uns den ersten Schocker zu geben – CARRIERS. Carriers erzählt von der Geschichte eines Virus, der irgendeine Region angreift, dessen Opfern irgendetwas zustößt und der sich irgendwie verbreitet. Irgendwie war dann auch plötzlich Ende im Gelände. Irgendwie. Nervennahrung durfte dabei irgendwie auch nicht fehlen – dass sich Schokolade bei diesen Temperaturen im Kühlschrank befindet war wohl etwas zu weit hergeholt. Die abgelaufenen Snickers und Corny mussten herhalten.

Samstag 17.07.2010

Nach einem ausgiebigen Frühstück (liegt es an mir, oder beginnt der zweite Tag immer mit dieser Wortkombination) fuhren wir erstmal nach Hagen. Cool, wenn man da mehrere Parkplätze kennt, die günstiger sind als 3 Euro die Stunde in der Volme. Uncool allerdings, wenn es so affenvoll ist, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als 3 Euro die Stunde zu latzen. Ich habe gerade ein Déjà Vu, aber auch in diesem Jahr mussten wir erneut feststellen, dass die Modedesigner ein einheitliches Produktionssystem ausgeklügelt haben mussten, während sie gemeinsam auf Crack waren. Nichtsdestotrotz fand ich ein Kleid, ein Shirt und einen Rock, die meinem Konto arg zu schaffen machten und Tine ein Tshirt, aber leider keine ersehnte Hose. Zu dieser eh schon tristen Stimmung musste ich auch noch entdecken, dass BLUMEN HOLLAND wohl insolvent ist.

Wir düsten zurück und sammelten Lucetto im Wald ein, da wir noch 2 Stunden Zeit hatten wollten wir eine Runde durch das schwedische Möbellager streunen. Mit 180 km/h jagten wir über die A1, anschließend durch die obere Etage und machten lediglich zwei Zwischenstopps: Einmal im musikuntermalten BISTRO und einmal vor einer kitschigen roten Plüschtasche mit Blumen drauf.

Der untere Part war relativ schnell abgefrühstückt, ich sammelte einen Wandsticker ein, der sich sicher gut auf meiner Schrankwand meines (an dieser Stelle muss ich es abermals heraushängen lassen) begehbaren Kleiderschranks (ach, die neidvollen Blicke!!!) machen würde – ich hätte das auch gern schon getestet, glaubt mir. Habe natürlich VIP an der Do it yourself Kasse bezahlt, da seh ich auch schon die Arbeitsplätze flöten. Ein Platz für vier Kassen, wo führt uns das hin – aber ohne technische Innoväischen geht ja heute nüscht, ne.

Lucetto sprach auf der Rückfahrt kein Wort, die Ursache ist bis heute unergründet. Wir waren jedenfalls gut in der Zwischenzeit zur nächsten Pizza, so dass ich mich flugs (jetzt weiß ich auch, wie man das schreibt, ist ja cool) dazu entschied, mir meine Haare zu bleichen. Ich bin ja eher so der spontane Typ.

Während des Vertilgens der Pizzen fiel der übrigen Gesellschaft dann doch auch auf, dass es weniger orange als doch mehr „schon total natur und echt ganz gut“ aussah. Mir geht es nach 2 Tagen schon auf den Wecker, aber was will man machen.
Bevor wir uns auf zum ersten Großereignis machten, wollte Tine noch mein Geschenk für eine Freundin sehen. Ich persönlich find es ja recht eindeutig und persönlich und gut, ne. Tine musste allerdings erst einmal erklärt werden, dass es 1. Kein Hund und 2. Aus dem Creativmarkt erstanden ist. Aber man kann ja auch nicht alles wissen.

Jetzt konnte der spannende Teil des Abends seinen Lauf nehmen. Ich parkte die Möhre geschickt rückwärts vorm Kircheingang (Rücksichtnahme auf Rollstühle erfolgte), und wir bestaunten das bunte volle blinkende Treiben, dieses Jahr ohne Hammer. Der erste Stopp erfolgte beim Pferderennen, die 2 Chips des letzten Jahres galt es zu verdoppeln, leider war DIE ACHT irgendwie gezinkt, und so zogen wir mit nur 3 Chips im Gepäck weiter, grantig über den Nichterfolg – wollte ich doch das schöne Retro Radio mitnehmen! Erst einmal galt es sich einen Überblick zu verschaffen, sehr vertraut waren Kettenkarussell, Riesenrad und der kleine Wahrsagerstand direkt neben „Enten-Angeln“ – ein Spiel ohne Chance auf Gewinn. Neu und anziehend war das (etwas anders als gewöhnlich aufgezogene) Funhouse, allerdings waren wir schon 2008 dafür zu alt und betraten es trotzdem, aber heute sind wir WIRKLICH zu alt (und breit) für solche Action.

Ich konnte mich gegen Crêpe, Pommes und Slush nicht wehren, glücklicherweise hat alles die Breakerfahrt überstanden – so latzte ich wenigstens nicht umsonst. Der Breaker war dieses Jahr besonders krass, dennoch war es etwas peinlich wie wir mit dem Kopf über der Lehne das alte Schachtel-Dasein fristeten. Die Musik war wie immer gut.



Der Abend klang mit einer Runde Chillen vorm Aztekenofen bei milder Abendluft und - wie soll es anders sein - schockern mit Descent 2 aus, den wir kurz vorher in der Videothek ergattert hatten. Den kann man sogar empfehlen! Baut aber auf Descent 1 auf, also ich glaube den muss man gesehen haben, sonst kommt man da nicht mehr REIN! Ihr versteht. Nach Durchsicht der Audiokommentare, die uns wichtige hintergründige Informationen lieferten, machten wir es uns dann auf der Liegewiese gemütlich und ich träumte von meinem Retro-Radio, das nun zwar nicht mehr im Pferderennen Laster verweilte, aber auch nicht weiter westlich als bis auf den Letmather Küchentisch transportiert werden würde.

Sonntag 18.07.2010

Nach dem sonntäglichen Frühstück spontanten wir den Tag um – Tretbootfahren musste Minigolf weichen. Lucetto musste sich aus dem ICQ losreißen und mit uns den Weg über GRÜRmannsheide antreten bis hin zu DRÖGE, wo ich uns als 2 Studenten und einen Erwachsenen vorstellte. Wie unsinnig!

5 Bahnen später lag der erste Ball im Teich und kein Holländer war in Sicht. Tine stocherte ein paar Minuten herum und schnauzte über die nicht gesäuberte Brühe, für die sie 3 Euro latzen musste. In dem algenverhangenen Gebräu war ebenfalls nicht erkenntlich, ob schon unsere Vorgänger ihre Bälle dort haben versauern lassen – aber einer muss ja immer der erste sein. Opi fiel ob seines spannenden Spielfilms die fehlende Kugel auch nicht auf – Glück gehabt. Lucetto sonnte sich im Erfolg seines zweipünktigen Vorsprungs und ich vertröstete meinen 2. Platz mit Latte und Brasilitos.







Sonntag war auch Abreisetag, es ging mit dem Abellio zurück in mein Städtchen auf Großereignis Nummer 2. Die Luft wird ja mit zunehmender Etage deutlich stickiger, also riss ich alle Fenster und Türen auf, während Tine sich schon auf das Bett legte und so lange klagte, bis sie aus den Augenwinkeln ein weißes Kissen mit roten und gelben Verzierungen entdeckte, das ihre Aufmerksamkeit in vollstem Maße auf sich zog. Dieses Kissen, sie muss dieses Kissen haben – oh nein das ginge nicht, es sei wie mit dem Retro-Radio, man WILL es, aber schließlich GÖNNT man auch. (Letzten Endes hat sie es doch mitgenommen "Nimm es, ICH HÄNG NICHT DRAN"). Am Küchentisch machten wir uns über die letzten Ahoi Brause Päckchen her (es sei angemerkt, dass sich die Bierpfandflaschen deutlich dezimiert haben). „Boah, das erhöht den pH Wert der Magensäure MASSIV – naja egal.“

Einmal übergepudert und eingesprayt liefen wir zu Fuß Richtung Bermjuda, die erste Bühne war eher spärlich besucht und so drehten wir erst ein paar Runden an Essens- und Krimskramsständen vorbei bis hin zur Einslive Bühne, an der Madsen spielte. Dies wiederum sah man schon von weitem. Eigentlich wollten wir ja auch nicht großartig schauen, ne, komm wir bahnen uns KURZ den Weg durch die Menge bis zur anderen Straßenseite. Ist ja bei tausenden von Leuten kein Ding. Irgendwann hatte ich Tine dann auch aus den Augen verloren, während ich zwischen zwei Typen verkeilt war, die sich keinen Zentimeter mehr bewegten, was daran lag, dass sich die ganze Menge keinen Zentimeter mehr bewegte. Ich beneidete die beiden jungen Männer auf der Telefonzelle und boxte mir den Weg frei.

Da ja doch jeder bekommt, was er verdient, sahen wir uns nach unserem Kraftakt im eigenen Schweiße vor einer großen Kühlbox Coladosen wieder, die uns direkt überreicht wurden. Das ist doch mal Marketing. Wir warfen die leeren Dosen neben einen Mülleimer (er war voll!), und stratzten mit unseren Holland Fritjes zurück zum Bermjuda, als auch schon eine in rot gekleidete junge Dame mitten in die Fußgängerzone springt, auf einen großen Müllsack zeigt und brüllt: „Dosen bitte hierher! Bitte hier rein! Weitergehen von hier mit der Dose ist UNERLAUBT!“ Ja Leute, das ist doch wirklich Marketing. Ein paar Meter weiter hatte sich doch tatsächlich ein Schlingel seinen Weg mit der Dose durch den Gang gebahnt – ich hörte schon die Polizeisirenen. „Na, biste nicht erwischt worden?“, verpetzte sie ein Kumpel, „FRAU COCA COLA, HIER IST NOCH EINE!“

Nachdem wir uns dann ABERMALS zu Madsen durchgequetscht haben (und auf dem Weg noch eine Cola, diesmal unverzüglich mit der Aufforderung „bitte an uns zurück“ (diesmal wenigstens mit bitte, hier hat man wohl noch Werte und Anstand gelernt) geholt hatten), und die SÄULE bei FIEGE erspähten war es dann auch schon zu spät. Meine Mitbewohnerin Miss S. war schon weitergezogen und wollte „noch ins Riff“, ob wir mitkämen. Nein, eigentlich nicht!

Stattdessen drehten wir noch eine Runde durch das sich langsam zerstreuende Publikum, überlegten am Bügelbildergrabbeltisch, ob sich Diebstahl hier lohnt (boah, dieses Wickie Bild!) und drehten und wendeten jede Tasche, bevor wir letztlich im Extrablatt landeten. Tine mit einer Maracuja Schorle (sehr sehr lecker), vor mir ragte ein Veltins auf („ne, hier gibt’s nur groß, ist das für dich ok“- „ja ist für mich ok“ – „das passt gar nicht zu dir!“). Nach ewigem Quatschen merkte Tine schließlich an, dass 1. der Crêpe Stand noch IMMER offen hat und man da ne riesen MARK mit machen könnte und 2. wir doch tatsächlich in unser Gespräch vertieft ganz vergessen haben, ausgiebiges People Watching zu betreiben. Dabei gab es soooo viele interessante FÄLLE.



3 ganz besondere begegneten uns dann auf unserem Fußweg zurück nach Hause durch die kühle und angenehme (!) Abendluft entlang der Hauptstraße – 3 Jungs mit offenbar mehr als einem Veltins pro Person (da gabs aber auch nur GROß) besangen die abendliche Stille mit Volksliedern wie „Und wir springen über Schluchten, um die Weiber zu befruchten“ – wer kennt es nicht.

Tine legte daraufhin einen Zahn zu und rechtfertigte dies mit einem knappen „Ich bin von Haus aus schnell“.

Wir chillten noch eine Runde, ich las eine noch unveröffentlichte History aus meinem SCHMÖKER und dann machten wir uns langsam fertig. Als ich das Bad verließ war mir schon ob des Gepolters klar, wer wieder zu Hause war: Miss S. kündigt sich auf stöckelschuhige Weise immer vorher an. Die Situation die sich mir bat war folgende: Tine lag im Halbschlaf auf meinem Bett, in ihren Augen imaginäre Streichhölzer, während Miss S. tobte: „SAGT DIE DOCH ICH SOLL DEN MÜLL WEGBRINGEN; SIE SEI ZWEI MAL DAGEGEN GERANNT; SAG ICH IHR MÄDEL; SAG ICH; ICH HAB DAS ECHT SO GESAGT; MÄDEL ICH RÄUM SEIT ZWEI STUNDEN AUF; LÄNGER STEHT DER DA NICHT; ICH HAB IHR DAS ECHT SO GESAGT.“ Tine konnte die Wut ihrerseits wohl nicht so gut zeigen, also antwortete ich in ihrer Vertretung auf weitere „DAS IST DOCH UNGLAUBLICH; ODER“ brav mit „ja, ist es“ und hörte mir dann noch Stories von diversen Leuten aus der Disko an, die, ich zitiere lediglich „sich in der Möse rumgepurkelt haben“. Der weitere Infobedarf war dann auch zeitig gedeckt.

Montag 19.07.2010

Ich war total fertig. Wirklich. Es war warm und ich war müde, aber Tine ist – und das wenigstens OHNE Frühaufsteherwahn – eine der morgendlich Elan-vollsten Personen on earth. Wirklich. Wir traten also schnell den Trip Richtung Bermjuda an, um in Ruhe das Frühstücksbuffet zu plündern und Peoplewatching nachzuholen.

Der weitere Verlauf – eine erfolglose Tour durch H&M, Vero Moda und Balz – ist wohl relativ irrelevant. Miss L. konfrontierte mich noch mit einem Schreckensanruf, weshalb ich am liebsten Tines Bahnfahrt umgebucht hätte, was sinnlos ist, weil sie noch kein Ticket hatte, weshalb sie hätte bleiben können, was uns natürlich erst später nach ausgiebiger Nachsicht der Tagesplanung einfiel.

Wir packten also schnell in der WG die Sachen und ich karrte Tine in meiner Lieblingsstraßenbahn zum Hauptbahnhof, wo wir noch ein wenig herumturnten und natürlich auch den Buchladen durchstöberten, wobei Tine eine schöne Karte und ich ein Buch (langer Wartepatient auf meiner Amazon Wunschliste) aus der Mängelware Aktionskiste kaufte. Über sowas kann man sich ja wirklich freuen, da waren auch der verschmähte Wickie und die EULE verschmerzt. (Ich glaub die kauf ich mir noch).

Um zwanzig vor 3 trudelte dann Tines Zug ein – pünktlich und rammelvoll.

Natürlich hörten wir uns bereits abends wieder, aber wären wir nicht beide zu blöd gewesen und würde mein Kontostand nicht dauernd vor sich hinjaulen und ich somit zum Arbeiten diese Woche gezwungen werde, wären weitere 2 Tage auch sehr cool – und vor allem direkt mit weiteren Äktschens – gefüllt gewesen.

Die Tage waren mal wieder wunderbar und wieder FLUGS vergangen – aber ich wette, wir sehen uns bald wieder, spätestens zum vorletzten Harry Potter im November und ALLERspätestens an Silvester. In diesem Sinne, ich freu mich sogar auf die Weihnachtszeit.

Nichtsdestotrotz, genießt den Sommer. „Es sind nur 1000 Kilometer bis zum Meer“ (und das von einer Band meiner HEIMATSTADT – darauf können wir Dorfbewohner doch wirklich stolz sein).

EUERS
Brine
20.7.10 22:18
 


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