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TINE & BRINE & DELISCHISS MOMENTS IN LIFE
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Willkommen in der SCHÖNEN DOUMSTADT KÖLLN.

Bahntypi: "Wollen Sie weiter wie Hohenlimburg?"
Lucas: "Ne, aber ALS Hohenlimburg"

"Ja. Das Semester ist ja auch bald vorbei."

Putzfrau: "Tut mir leid, ich mache das heute zum ersten Mal."
Lucas: "Ja, und wahrscheinlich auch zum letzten Mal. (...) Ehm Entschuldigung, wir bräuchten ne neue Tüte!"

"Also mit Elton wars eh viel geiler. Wenn das mit dem Zug nicht gewesen wär, wärs doppelt so geil gewesen."

Brine: "Ich find die Fernbedienung nicht (...) Ah sie lag auf dem Boden."
Tine: "Ich wollt grad sagen ruf Mr Hut an, der weiß es."

"boah diese tastatur
ständig nimmt der nen buchstaben nichw enn meine finger so eilig drüber GLEITEN"

"wenn du da bist ist das wetter immer extrem"

"Brät sie sich wieder was?"

"Ich ruf mal an die REZ hat nur ne halbe Std auf"

Sabrine ‎(23:12):
mit smiley wohlgemerkt
tinchen ‎(23:12):
mit SMILIE
tinchen ‎(23:12):
ja LOL zwei doofe ein gedanke

tinchen ‎(23:11):
LOOOOOOOOOOOOOOOOOL wie F I E S
ich darf am "abkacken" teilnehmen


Johann am 15.2.10 23:41


Vorbemerkung: Ich stellte relativ schnell fest, dass ich zu faul bin, zu jeder Situation die passenden Fotos rauszusuchen, zu verkleinern und hochzuladen. Ich hoffe, es ist mir verziehen.

History Number 20: FUERTE

AM MORGEN DES 4.1.


Gegen zwei Uhr nachts, nachdem mir sämtliche andere organisatorische Dinge in den Sinn gekommen sind und ich demnach dauernd aufgestanden bin um sie zu notieren, kam mir die ungünstige Erkenntnis, dass ich meinen Wecker eine Stunde zu früh gestellt hatte. An sich kein großes Problem, hätte nicht meine Mama vorgehabt, mich zu wecken (ich bekam diesbezüglich mehrere Angebote, das war mir jedoch etwas unangenehm), wodurch mich schon um halb 7 das Telefon aus dem Schlaf riss.
Als ich dann noch eine Stunde nachgeholt hatte, dachte ich mir, dass das alles eigentlich zeitlich MEGA passen würde, leider war ich beim Packen der Restsachen etwas unkoordiniert, somit erst kurz vor knapp im Bad fertig, und riss beim Verlassen eben jenes direkt mal den kompletten Pott Q-Tipps mit. Das Bad war somit ein einziges Q-Tip Lager, ich rannte unverrichteter Dinge bepackt aus der Wohnung und schrieb meiner Mitbewohnerin noch eine entschuldigende SMS.

Am Flughafen war ich etwas überfordert, um mir natürlich nicht die Blöße zu geben sprach ich eine nette Mitarbeiterin der Information mit den Worten „Entschuldigung, ich bin noch nie geflogen“ an, die mir auch sofort weiterhalf. Nachdem ich also meine Tickets erhalten hatte und gerade gechillt die Sicherheitskontrolle passieren wollte, hörte ich hinter mir ein freundlich-aufdringliches: „Sie fliegen auch heute?“. Nein, junger Mann, ich stehe mit meinen 3 Koffern hier nur zur Dekoration.
Zum Selbstschutz will ich das folgende Gespräch mal auf ein Minimum kürzen: „Was studieren Sie denn?“ - „Wirtschaft“ - „Woooha! Na dann müssen sie BARCLAY ja kennen?“ - „Ja. Klar.“

Mit 30 Minuten Verspätung erreichte ich dann den Fuerter Flughafen (und Tine), die ein wenig auf mich warten musste, weil ich meinen Koffer auf dem daherschnellenden Band nicht so leicht identifizieren konnte, ergo er drehte etwa 10 Runden, bevor er von mir abgeholt wure.
Etwas später im Hotel werde ich von einer Spanierin abgeknutscht, die mich auf spanisch zuerzählt, nach ein paar Minuten wendet Tine dann auch freundlicherweise ein, dass ich sie nicht verstehe (Englisch kann sie leider nicht). Am Tresen entdecke ich dann den freundlichen Herrn, der mich abends immer so nett mit der 200 verbindet: Fabian. Fabian redet auch so nicht anders als am Telefon, habe ich das Gefühl.
Nach der Bescherung, es gibt endlich warme Füße, nen Plän für 2010, und nach Knacken der ersten Lindors und Buenos geht’s um 7 ins Atlantico, ich entdecke den fabelhaften Laden NATURA und decke mich direkt ein. Während einer kurzen Wanderung Richtung Strand philosophieren wir noch über meine Tasche: „Haben wir die nicht zusammen in Essen gekauft?“ - „Ne das war mit Lisa und die ist voll gut, die zieht voll schnell ein.“ - „Ehm ich meinte nicht die Bebe Creme.“ Ein Bocotta später chillen wir noch mit Praktikantin Katharina auf Tines Ruuuhm, bevor wir uns nach dem anstrengenden Tag ins Bett begeben, wo wir uns dann noch diverse Klatschmagazine vornehmen. Ich finde das wahnsinnig interessant, Katie Holmes ist anscheinend wieder schwanger (a friend tells OK).

Ich amüsiere mich auch jetzt noch über die SMS meines Bruders nach 3maliger Aufforderung, die ich im Anschluss unkommentiert stehen lassen möchte:

Jaja ist angekommen.. Schönen Dank :P Jetzt muss ich auch noch was hier latzen.. Hier liegt noch Schnee und so Naja ADIOS AMIGOS!

Licht aus, gute Nacht.

TAG EINS IN DEN ROTONDAS – 5.1.


Wir schlafen aus – ich denke, das haben wir uns auch redlich verdient. Gefrühstückt wird natürlich ausgiebig, wir wollen ja nicht vom Fleisch fallen, und so besorgt Tine uns ein leckeres Baguette von Adela, welches wir am Küchenthekentisch gefläzt genüsslich verzehren. Während des Frühstücks analysieren wir die letzte Nacht, merkwürdigerweise steht das eine Bett nämlich 20 cm versetzt, da frage ich mich, muss das wirklich sein?

Kurz bevor wir uns mit dem Bus auf zu den Rotondas machen, lerne ich an der Rezeption (oder auch: Rezze) noch Manu kennen, und finde es unglaublich witzig, all die Leute, die ich seit 5 Monaten aus etlichen Gesprächen kenne, nun auch mal persönlich in Augenschein nehmen kann.
Um 13.30 sind wir schließlich in den Rotondas angekommen – man muss dazu sagen, dass auch das allein schon eine sentimentale Angelegenheit war. Nicht die Rotondas, nein, sondern die Palmen davor. Das kann natürlich keiner nachvollziehen, der nicht 7 Jahre lang jeden Herbst auf der Plaza gechillt hat

Unsere Shoppingausbeute barg Taschen im Natura, Böppelbetonende Shirts, ein Buch für Anja, LECHE Getränke sowie Rasierschaum für Katharina.

Auf dem Rückweg nahmen wir noch kurz das Atlantico und den Strand mit und bereiteten dann die Bude für den Kochabend vor. Ich hatte mich am Abend vorher bereit erklärt, die Soße schon einmal vorsorglich zu testen. Wäre ja eine Schande, wenn sie den Gästen nicht geschmeckt hätte!
Irgendwann trudeln dann auch Katharina und AlberT ein, das war echt mega super bien, außer dass Tine Kopfschmerzen und ich Bauchschmerzen hatte, aber mit ein paar Haribos konnten wir dem entgegenwirken. Bis 22 Uhr ergaben sich in unserem Gespräch sehr interessante Dinge, über die ich sehr froh bin, dass ich sie in Erfahrung brachte. Zum Beispiel, dass Katharina allen Ernstes 6 Pferde besucht haben, die auch die Range wollten. Und dass der arme Dinosaurio eine Fernbeziehung führen muss, aber vielleicht zieht seine Gattin (aus Deutschland) ja irgendwann zu ihm.

TAG ZWEI RICHTUNG NORDEN – 6.1.


Heute müssen wir uns etwas eher aus dem Bett quälen (ich gebe zu, das fällt besonders mir schwer, und ich bin etwas erzürnt als ich durch ein lautes KLATSCH KLATSCH geweckt werde, es ist Tine im Morgenmantel), wir müssen ja pünktlich bei AUTO MORENO sein.
Da heute Abreisetag ist und somit alle Taxen schon besetzt, ist Gregorowitsch so nett uns dorthin zu kutschieren. Natürlich nimmt Tine von allen möglichen Autoverleihen erstmal den hintersten, so müssen wir latschen.
Unsere erste Fährte führt uns Richtung Pajara, hier ist es so wahnsinnig schön und idyllisch, dass ich direkt dort bleiben würde. Unser Freund das Leihauto erinnert mich allerdings daran, dass wir ja noch andere Dinge abzufrühstücken haben. So fahren wir weiter Serpentinenartig Richtung Betancuria mit Zwischenstopp am Berg. Abraxas hält uns hierbei zielsicher im Auge, ich habe ein bisschen Angst dass sich gleich unser Lenkrad verbiegt, oder Vincent persönlich aus der Anderswelt zu uns herüber schreitet.



Weiter Richtung Betancuria erreichte uns dann das Grauen, vor dem wir uns die meiste Zeit schon gefürchtet hatten: Es regnete. Nein, nicht nur ein wenig, es goss wie aus Bernds gottesgleichem Stetoskop und nein, als wäre das nicht schon genug, machten wir eine furchterregene weitere Entdeckung: Die Scheibenwischer funktionierten nicht, lediglich die WISCHMASCHINE sprühte ein paar Spüli Spritzer auf die Frontscheibe, und auch hinten ging der Scheiß noch los. Als wir nach einer halben Stunde den Dreh raushatten, war das Unheil schon vorüber und die Sonne zeigte sich erneut – und das, Bludau sei Dank, bis zum Abreisetag.

In Corralejo waren wir nach einer kurzen Taccopause wie vor den Wanst getreten: Vor uns offenbarte sich die Karibik in all ihrem Glanz. Der Sand war weiß, das Meer klartürkis, ein paar ganz Harte sonnten sich im Bikini und wir schossen etwa 2352350 Fotos. Ein Traum, vale!!!





Bevor wir weiterfuhren, wollte Tine einen ganz besonderen Moment festhalten: Unsere Schuhe im Sand, kurz bevor die Welle anrollte. Sodenn liefen wir mit triefnassen Schuhen inklusive kleinen Sandklumpen zurück zum Mietauto.

Es folgte der nächste sentimentale Moment: Skifahren in den Dünen. Ich möchte das aus kindheitsfeeling-Gründen so stehen lassen, einzig und allein sei noch gesagt, dass der Rückweg eine Mischung aus Beinmassage und SCHMERZ darstellte. Mit anderen Worten: Der Berg war schon echt HARDCORE.

Weiter gings nach Cotillo. Die Brandung war toll anzusehen, leider beschäftige mich eine ganz andere Thematik: Ich musste aufs Klo. Ich schlich somit zielsicher hinters Castillo, sah mich schon mich meiner Chillhose entledigen, als ER dort stand. Er, der mir weitere Minuten der Panik bereitete: Ein Mann im roten Poloshirt. Argh!
Nachdem wir noch einen Abstecher Richtung Leuchtturm (sensäischenell) machten, gings dann auch wieder zurück, und ich tat, was man nach einer Rundfahrt diesen Ausmaßes tun muss: Ich schlief. Ich bekam auch nicht mit, dass Tine sich total verfuhr (einzig und allein „Ich hab die Richtung, schlaf weiter“ drang in mein Ohr), was sie mir erst am letzten Tag offenbarte. Nur zwischenzeitlich wurde ich von ihrem Gefluche wach, dem ich vollends zustimmte, ich meine, man sieht ja nix, die Beschilderungen sind für die Katz, ständig nimmt man die falsche Ausfahrt, aber Hauptsache der Scheiß ist mit 20.000 Pflanzen geschmückt! Und dann kommt noch dazu, dass man nirgends wenden kann, es ist einfach unglaublich. Man hat weder Platz noch die Zeit, an Wenden in 3 Zügen ist da nicht zu denken, wenn der nächste Spanier anrast.

Auf dem Rückweg war ich immer noch hin und weg und musste das ein oder andere Tränchen verdrücken, es sah einfach alles noch genau so aus wie damals, da gehen die Caballos einfach mit einem durch vor lauter Erinnerungen. Ich meine diese ganze Landschaft, welche eine nicht abzuweisende Ähnlichkeit mit den Siedlern 3 besitzt, spricht doch für sich.

Zurück in Caleta fläzten wir uns noch bei Mozart zu einem Brot und einem Shake und ich lauschte Tines Version von Beyonce. Irgendwann fiel mir dann auch auf, was an dem von ihr interpretierten Refrain nicht ganz richtig war, und wies sie daraufhin, dass es nicht „All the cigarettes“ heißt, sondern dass es um einsame Damen geht. „Kann ja mal passieren“.

(Wo wir dann auch beim Thema wären). Der Abend klang mit ner TVT Revival Runde mit Katharina aus (und mit ner Cooola), und schon hatten wir das Dilemma der nächsten Tage, Tine hatte die Cigarettes schon längst vergessen und konzentrierte sich nun auf den Lieblingsstern, den sie in absehbarer Zukunft covern und anschließend in den Charts durchstarten möchte. Ich weiß, dass sies es demzufolge ungern hört, aber ich bin ja eher son heimlicher Fan von Christel Jänniches, ich finde es gut, dass sie mal einen Song über dieses Thema schreibt. Vor sowas drücken sich ja sonst viele, vielfach, aus Furcht.




TAG DREI RICHTUNG SÜDEN – 7.1.


Über Umwege zog es uns dann Richtung Süden, die Playa Barca war etwas unschön bewölkt, was uns nicht an weiteren 5098534 Fotos hinderte. Wir erreichten Jandía, die Souvenirmeile.



Jandía ist ja jetzt nicht son Träumchen, abgesehen vom Strand, aber wir gönnten uns nochn Käffchen und ich schrieb Karten, wobei mich Tine auch, total ungestellt, fotographieren musste. Leider sprach dort alles deutsch, was nicht gerade Urlaubsfeeling vermacht, und ich traute mich somit auch nicht Tine nach ihrem langen Kloaufenthalt durch die Klotür zu fragen, obs an nem flotten Otto läge, das war mir angesichts der Sachlage dann doch etwas unangenehm.
Nach einer Tankfüllung in Morro Jable gings über Risco del Paso (leider auch bewölkt und total-Ebbe) nochmal gen Betancuria, diesmal mit Sonne (: Zwischenzeitlich musste ich abermals aufs Klöchen, Tine kutschierte mich daher direkt ins militärische Sperrgebiet und ein gutes bescherte uns die Pinkelpause ja doch: Wir entdeckten den schwarzen Strand. Schööön, und ich freu mich schon auf die Sandzufuhr im Februar (;

Bei Abraxas gabs die nächste Toilettenpause, dann fuhren wir (mit waghalsigem Wendemanover) nach Betancuria rein und ershoppten uns was im Souvenirlädchen. Bin nun im Besitz einer (von Tine extra sogar mit Legende! Angemakerten) Karte, die meine Wand ziert. Fotos folgen.

Nachdem nun mehrere Pinkelpausen vollbracht waren („Mach einfach zwischen den Autotüren“ - „Es zog am Hintern“) will ich kurz zwei Worte hier lassen: „Drei Burger“, bevor ich zum Abend komme.
Wir begutachteten die erste Fuhre Bilder, Tine war direkt hellauf begeistert: „Das Foto is voll gut, da bin ich drauf.“ Auch meine Fotos blieben nicht unbewundert: „Das is jetzt ja mal echt ne ganz andere Choreo!“

Vorm Schlafen machten wir dann leider die Feststellung, dass unser Horror auf meinem Laptop nicht abspielbar war. Ich schleppte somit alles hin und her, Tine rührte sich natürlich nicht mal nen Furz. Jedenfalls entschlossen wir uns dann doch zu TVT, ich putzte mir noch kurz die Nase („Das war auch mighty gnaw ey“ - „IEH!“) und dann gings in die Heia.

TAG VIER, VON DER PLAZA ZUM GOLFCLUB – 8.1.


Heute konnten wir etwas entspannen, wir frühstückten wieder Adelas Brot, machten uns fertig und machten uns auf den Weg. Leider hatte ich Tine vorher noch etwas zu beichten, es stand noch ein Supermarktbesuch am späteren Abend aus, die Kosten würde ich übernehmen, sagte ich. „Wieso, isse dir meine Zahnbürste Klo gefallen?“ Leider musste ich dies verneinen. Ich hatte sie benutzt.

Glücklicherweise hatte Tine bereits alle Buenoreste aus ihrem Gebiss gekratzt, so konnten wir dann unverzüglich los Richtung Barcelo Club, einer Menge Kindheitserinnerungen auf der PlaZa, am Strand, beim Katzenessen und ein paar Neuentdeckungen, wie beispielsweise das Minigolfen.



Natürlich entschieden wir uns für DIFFICULT, wir sind seit Dröge ja nicht so ungeübt. Man kann auch nicht sagen, dass wir es vermasselt hätten, natürlich hätte mein zweiter Schlag den Ball nicht direkt in den Fluss befördern müssen. Ich war also noch am Stochern mit meinem Schläger, als plötzlich ein Holländer mit Käppi neben mich springt und schreit: „WHERES THE BALL!!!“ und ihn mit einem einzigen Handgriff an die Wasseroberfläche beförderte, während Tine ihm noch zu Verstehen geben wollte, dass sich „the ball in the AGUA“ befindet.

Nach einem Käffken im Beach Café wurden wir samt Katharina von Alberto eingesammelt, der uns auf dem Golfplatz in den Golf Super Swing einführen wollte. Das gelang mäßig.



„Voll unauffällig, dass ich den Ball so gar nicht getroffen habe!“

Das Interessanteste war die anschließende Buggytour, in der wir uns jeweils zu dritt in einen Buggy quetschten. Ich fühlte mich bei Tine auch sehr sicher, bis wir nach einer kurzen Gruppenfotopause am Hügel anfuhren. Tine grinste noch breit, weil sie fachmännisch den Rückwärtsgang gefunden hatte, da passierte es auch schon: Wir rollten rückwärts den Golfplatz hinab. Tine war so außer sich, dass sie nicht die Bremse betätigte, sondern in regelmäßigen Abständen „ALBERTO WAS SOLL ICH TUN“ schrie. Im Endeffekt ging aber alles glatt, weswegen wir uns über diesen Vorfall auch nur noch ABmüsieren konnten.
Bevor wir mit Katharina zum Pizzaladen fspazierten, verabschiedeten wir uns von den anderen. Da ich nicht verstand, was Alberto mir auf spanisch zu erzählen versuchte, beantwortete ich seine Frage, ob es mir gefallen hätte und ich wiederkäme, uhöflicherweise mit Nein.

Nach einer panischen Portemonnaie Such Aktion im Atlantico (der Polizist direkt daneben bewegte sich auch nicht einmal nen Furz) fuhren wir dann zurück zum Hotel, um den letzten Abend mit TVT und Baileys ausklingen zu lassen. Ich war noch kurz auf dem Balkon, als auf einmal jemand auf spanisch zu mir heraufbölkte, es war Toni, im ersten Moment verwechselte ich sie, sie hat meiner Ansicht nach auch unheimliche Ähnlichkeit mit MariON.

Bevor wir dann im auseinandergeschobenen Bett chillten, kam Katharina noch kurz vorbei um uns ihr Outfit fürs Rock Cafe zu präsentieren. An sich sehr schön, aber der Hasenschwanz...

Nachdem wir uns fertig gemacht hatten und Tine mich nur ankreischte: „Brine! Ich hab keine ZAHNBÜRSTE!“ (und wir feststellten, dass es wahre Freundschaft ist, wenn man sich die Zahnbürste teilt) gaben wir uns dann noch ne Runde TVT, bevor wir gegen 2 Uhr das Licht ausmachten. Tine beschwerte sich währenddessen noch über ihren verspannten Rücken. „Ich brauch mal wieder wen, der mich so richtig durchknallt.“ Glücklicherweise hatte sie schon ein passendes Angebot für gerade mal 28 Euro am Nachbarhotel entdeckt.


TAG DER ABREISE – 9.1.


6 Uhr aufstehen – OH MUY FATALE. Oder so. Am Flughafen erwartete mich die erste Überraschung: 2 Stunden Verspätung. Wäre vertretbar gewesen, hätte ich nicht bloß nur noch einen Euro und siebzig EUROZENT gehabt (meine Karte war abgelaufen), und hätten wir nicht statt Dortmund den Kölner Flughafen angesteuert, weshalb ich erstmal noch Ewigkeiten im Reisebus verbringen durfte. Aber egal, nehme ich alles in Kauf. Die Tage waren einfach MEGA BIEN, ich will wieder zurück, ich kann den Schnee hier nicht sehen, meine Zukunftsplanung ist nun vollkommen durcheinander, die Uni hat mich wieder, ich muss endlich anfangen zu lernen und ich freue mich wie leche auf FEBRUAR.

TINE, danke für die tolle Woche, TE QUIERO!
fresa naranja am 11.1.10 00:25


Wow, so schnell vergeht ein halbes Jahr, der Blog verkümmert und ich selbst hab kaum etwas davon mitbekommen, die Zeit ist einfach.. futsch!

Ich wollte auch nur eben unsere Kurzhistory vom 19. und 20. Dezember (!) festhalten
Tini fuhr gegen Nachmittag auf Gleis 3 ein und brachte erst einmal heftiges Schneegestöber mit, weshalb ich mich kaum noch ins Auto traute und wir gen Dorf schlitterten, wo wir allerdings auch den optimalen Vorsatz hatten, einfach mal im Haus zu bleiben.
Nach ner Menge Nudeln in ner Menge Sahnesauce gabs eigentlich nur einen ganz tollen Chill Abend, mit Bücherraten (ich liebe dieses Spiel!), Stimmen raten ("Erstmal heißt die nicht SCHROTWANGE und zweitens ist die mit dem Lanz schon 3 Jahre nicht mehr zusammen") und "Ich hab auch keinen Bock auf 4 Stunden MOTOCROSS". Dazwischen zappten wir uns durch Bruce und unseren Liebling Marco, kippten uns ne Menge Vanille Cola und natürlich Kinder. Übrigens bin ich nun im Besitz eines spanischen Kinderschokoladen-Guides, und was es da alles gibt (was es vor allem hier NICHT gibt, und ich frage mich, muss das wirklich sein?). Jedenfalls wars bis zum Ende hin spannend bis ultimo und wäre ich nicht so eine Niete hätte ich glatt Bock, mich selbst mal zu bewerben!

Nachdem sich unser Kammerjäger ins Bett hinwegtrollte (wir mussten ja schließlich FRÜH aufstehe), entschlossen wir uns schon in Luftmatratze und solcher mit springender Feder eingemummelt zu Wer bin ich bis nachts um 3, was mal wieder ein Highlight nach dem anderen abdrückte.

"Wie, ich bin anwesend aber rede nicht? Hab ich also ne bestimmte Aufgabe?"

"Komm ich ausn USA?" - "Nein" - "Europa?" - "Ja" - "Komm ich aus Holland?" - "Ja" - "Bin ich Silvy van der Vaart?"

"Bin ich sehr bekannt?" - "Nur in bestimmten POPULARITÄTSKREISEN"

"Bin ich sehr bekannt?" - "Eher regional!" - "Bin ich auf nem Poster abgebildet?"


"Cora Schumacher und Nike sind ja schon so eine Rateliga"


Und so verging die Zeit wieder viel zu flux, nachdem wir gefrühstückt, einen Duschmarathon hingelegt und uns im Zug fremdgeschämt hatten (Warum passiert mir das in diesem Ausmaß eigentlich nur, wenn du dabei bist?!). Achja, es gab da noch diverse Komplikationen mit den Tickets..
Tine fragte mich ja glücklicherweise noch vorher, ob ich sie auf meines mitnehmen kann, als auch schon der Bahntypi hereinschneit. In diesem Moment fällt mir auf, dass es die ersten 2 Minuten (!!!) nicht gilt, da noch kein VRR. Ich animiere Tine dazu, aufs Klo zu verschwinden, das will sie aber nicht. Eine gute Entscheidung, dieses war eh defekt.
Also latzt Tine für dieses 2 Minuten Ticket nochmal locker über 2 Euro. Als der Bahntypi uns endlich erreicht und schon misstrauisch äugend anmerkt, ob sie wirklich nur bis Hohenlimburg wollte (wir saßen noch, der Zug hielt), nahm ich ihm dann doch noch den Wind aus den Segeln, ha!
Mein NRW Din A 0 Ticket wollte er dann glücklicherweise nicht mehr extra sehen.

Ach Tini, es sind nur noch bloß 12 Tage, ich kanns kaum fassen
soul.connected am 23.12.09 11:34


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